So können Sie Muema unterstützen:

Wenn Sie Muema unterstützen möchten, sei es mit einer kleinen oder einer größeren Spende, sei es mit einer einmaligen oder mit regelmäßigen Spenden, würde nicht nur ich mich sehr freuen, sondern ganz besonders auch Muema und seine Familie in Kenia. Sie können Ihre Spenden direkt auf folgendes Treuhandkonto einzahlen oder sich einfach mit mir in Verbindung setzen.

Spendenkonto

Konto: Anja Dirkes THK
Konto-Nr. 160014973
Kreissparkasse Bersenbrück
BLZ 265 515 40

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Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich natürlich jederzeit gerne mit mir in Verbindung setzen:

Anja Dirkes
Telefon: 0176-20425887
E-Mail: anjadirkes@yahoo.de

Kenia

Armut

Kenia gehört immer noch zu den ärmsten Ländern weltweit. Zwar gibt es insbesondere in der Hauptstadt Nairobi eine sehr reiche Oberschicht, auf der anderen Seite muss aber ein Großteil der Menschen in Kenia mit weniger als einem Euro am Tag über die Runden kommen. Mit Kibera und Mathare sind in Nairobi zwei der größten Slumgebiete Afrikas zu finden, in denen mehrere hunderttausend Menschen jeden Tag buchstäblich um ihr Überleben kämpfen müssen. In ländlichen Regionen führen ausbleibende Regenzeiten immer wieder dazu, dass Ernten ausfallen. Durch den voranschreitenden Klimawandel wird sich dieses Problem in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter verschärfen.

Politik

Im Anschluss an die Wahlen im Dezember 2007 war es nach Manipulationsvorwürfen gegen die Regierung von Präsident Mwai Kibaki zu gewalttätigen Ausschreitungen in Teilen Kenias gekommen. Insbesondere im Westen Kenias, in Teilen des Rift Valleys im Zentrum des Landes sowie in den Slumgebieten der Hauptstadt Nairobi sind dabei mehr als 1.000 Menschen getötet worden, zudem wurden in den betroffenen Gebieten circa 500.000 Flüchtlingen aus ihrer Heimat vertrieben. Aber nicht nur die direkt von der Gewalt betroffenen Menschen hatten und haben unter den Folgen zu leiden, die wirtschaftlichen Schäden machen sich überall im Land negativ bemerkbar, ganz besonders in zum Teil dramatisch gestiegenen Lebensmittelpreisen. Auch wenn sich die Politiker inzwischen auf eine gemeinsame Regierung geeinigt haben, wird es wohl Jahre dauern, bis die Folgen dieser Auseinandersetzungen überwunden sein werden.

Tourismus

Besonders betroffen von den gewaltsamen Konflikten Anfang 2008 kam war die Tourismusbranche, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige und Arbeitsgeber für viele Menschen in Kenia. Die Besucherzahlen waren nach den ersten Nachrichten über die Unruhen fast komplett zusammengebrochen, statt der vom kenianischen Tourismusverband erwarteten 100.000 Besucher pro Monat kamen praktisch überhaupt keine Touristen mehr nach Kenia. Zehntausende Menschen in Hotels und anderen Tourismuseinrichtungen haben ihre Jobs verloren, betroffen waren aber auch unzählige Kleinbauern, Holzschnitzer, Fahrer und alle diejenigen, die irgendwie auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen sind.

Zukunft

In den letzten Jahren waren hauptsächlich der Export von Tee, Kaffee, Schnittblumen – auch viele der in Deutschland verkauften Blumen kommen aus Kenia – sowie der Tourismus die Haupteinnahmequellen für Kenia. Diese Abhängigkeit von wenigen Exportgütern bringt einige Probleme mit sich. Die Preise von landwirtschaftlichen Produkten sind sehr stark von den oft schwankenden Weltmarktpreisen abhängig, und dass es auch für die Tourismusbranche Unsicherheiten gibt, musste Kenia Anfang 2008 sehr schmerzhaft erfahren. Durch den Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel des bisher katastrophalen Straßennetzes, versucht die kenianische Regierung inzwischen, das Land für ausländische Investoren interessanter zu machen. Bis sich aber für den Großteil der Bevölkerung positive Effekte dieser Maßnahmen bemerkbar machen werden, dürften sicherlich noch einige Jahre bis Jahrzehnte vergehen.

Internet

Trotz aller Armut hat es nicht nur in Kenia, sondern in ganz Afrika in den letzten Jahren einen regelrechten Boom für Mobilfunk und Internet gegeben. Große Hoffnungen setzt man in Kenia in das EASSy-Projekt (Ostafrikanisches Unterseekabel-System), mit dem Ostafrika und damit auch Kenia bis 2010 besser, schneller und preisgünstiger mit dem weltweiten Internet verbunden werden soll. Positive wirtschaftliche Entwicklungen für Ostafrika wird dieses Projekt aber nur bringen können, wenn es entsprechende Fachleute gibt, die dieses Potenzial auch nutzen werden, zum Beispiel Computerspezialisten.